Vibrationssiebmaschine

Siebtechnik

Vibrationssiebmaschine

Die Vibrationssiebmaschine (Katalog: Vibrosieb) nutzt vertikale Vibrationsmotoren für eine hochfrequente Schwingung im runden Siebkörper. Die Maschine klassiert Pulver, Granulate und Fest-Flüssig-Gemische auf mehreren Decks bei geringer Stellfläche.

Richtpreis ab 11.200 € EUR netto · Projektumfang gemäß Angebot

Preis, Lieferung und Montage kurz abstimmen

Arbeitsprinzip

Ein oder zwei Vertikalmotoren erzeugen eine hochfrequente Schwingung. Die Amplitude ist einstellbar, sodass Durchsatz und Verweilzeit an das Gut angepasst werden. Springende Kugeln oder Bürsten unter den Decks halten die Maschen frei. Das geschlossene Gehäuse begrenzt Staub; Edelstahl ist für Hygieneprozesse vorgesehen.

Einsatz der Maschine

Die Vibrosiebmaschine klassiert in Lebensmittel-, Chemie-, Pharma-, Lack-, Keramik- und Mineralstoffanlagen – als Pulver, Granulat oder Fest-Flüssig-Trennung.

Branchen

Taumelsiebmaschine oder Vibrationssiebmaschine?

Beide Maschinen klassieren Schüttgüter, erzeugen jedoch unterschiedliche Produktbewegungen. Die Tabelle ist eine erste Orientierung; die Auswahl wird anhand realer Material- und Prozessdaten getroffen.

Taumelsiebmaschine (Gyratory-Sieb)Vibrationssiebmaschine (Vibrosieb)
BewegungsprinzipÜberwiegend horizontale Kreisbewegung mit langem SiebwegHochfrequente Schwingung im kompakten Rundsieb
Typische ZielsetzungSchonende Fein- und Mehrfachklassierung auf mehreren DecksKompakte Schutzsiebung und Klassierung; je nach Ausführung auch Fest-Flüssig-Trennung
MaterialverhaltenErste Wahl zur Prüfung bei trockenen, frei fließenden und empfindlichen Pulvern oder GranulatenFür Pulver, Granulate und Suspensionen; Ausführung nach Trennziel und Produktzustand
EntscheidungsdatenMaterial, Feuchte, Schüttdichte, Kornverteilung, Durchsatz, Fraktionen und EinbauraumMaterial, Feuchte, Schüttdichte, Kornverteilung, Durchsatz, Fraktionen und Einbauraum

Maschine im Einsatz

Vibrationssiebmaschine mit AufgabeDie Aufnahme zeigt ein kreisförmiges Vibrationssieb mit zwei Aufgabeeinheiten im Werk.
Vibrationssiebmaschine in der KlassierungDie Aufnahme zeigt ein Rundsieb im Betrieb: klassiertes Gut tritt an den Ausläufen aus und wird in Big-Bags geführt.

Vorteile

Hochfrequenzantrieb mit einstellbarer Amplitude

Kompakter runder Siebkörper

Mehrdeck-Klassierung und Fest-Flüssig-Trennung

Kugel- oder Bürstenentblindung

Technische Daten

Kapazität

Auf Anfrage

Siebfläche

Auf Anfrage

Motorleistung

Auf Anfrage

Anzahl Decks

Auf Anfrage

Optionen

  • Edelstahlausführung
  • Zusätzliche Decks
  • Kugel- oder Bürstenreinigung
  • Geschlossenes Gehäuse mit Stutzen

Branchen

  • Lebensmittel
  • Chemie & Lack
  • Pharma
  • Keramik & Metallpulver
  • Mineralstoffe

Werkstoffoptionen

  • Lebensmittel- und Chemikalienpulver
  • Granulate
  • Metall- und Keramikpulver
  • Fest-Flüssig-Gemische

Häufige Fragen zur Auslegung

Wofür eignet sich eine Vibrationssiebmaschine?

Sie wird für kompakte Schutzsiebung, Klassierung und – je nach Ausführung – Fest-Flüssig-Trennung von Pulvern, Granulaten und Suspensionen eingesetzt. Die passende Konfiguration richtet sich nach Material, Trennschnitt und Durchsatz.

Taumelsiebmaschine oder Vibrationssiebmaschine?

Das Vibrationssieb ist kompakt und arbeitet hochfrequent. Die Taumelsiebmaschine bietet einen langen, schonenden Siebweg für präzise Feinklassierung. Materialversuch und Prozessdaten entscheiden, welches Prinzip wirtschaftlicher ist.

Welche Daten gehören in die Angebotsanfrage?

Bitte nennen Sie Material, Feuchte, Schüttdichte, Aufgabe- und Zielkörnung, Kapazität, Betriebsstunden, gewünschte Fraktionen und verfügbare Einbauhöhe. Bei Fest-Flüssig-Trennung werden zusätzlich Flüssigkeit, Konzentration und Temperatur benötigt.

Verwandte Maschinen

Angaben für eine belastbare technische Auslegung

Je vollständiger die Prozessdaten, desto gezielter können Maschine, Optionen und Lieferumfang geprüft werden.

  • Aufgabegut oder Werkstück und gewünschtes Prozessergebnis
  • Ausgangszustand, Zielqualität sowie gewünschte Kapazität oder Taktzeit
  • Betriebsbedingungen wie Feuchte, Temperatur, Abrasivität oder Hygieneanforderung
  • Verfügbarer Einbauraum und mechanische, elektrische oder verfahrenstechnische Schnittstellen
  • Gewünschter Lieferumfang und benötigte technische Dokumentation

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Nennen Sie Aufgabegut, Aufgabe- und Zielkörnung, gewünschte Kapazität und Betriebszeit. Wir prüfen die passende Ausführung technisch.