Vibrationsförderer

Dosier- & Zuführtechnik

Vibrationsförderer

Der Vibrationsförderer bewegt Schüttgut in einer Rinne mit Motor- oder Magnetantrieb. Die einstellbare Amplitude dosiert die Aufgabe auf nachfolgende Maschinen mit wenigen bewegten Teilen.

Richtpreis ab 9.600 € EUR netto · Projektumfang gemäß Angebot

Preis, Lieferung und Montage kurz abstimmen

Arbeitsprinzip

Eine Rinne wird in Längsschwingung versetzt. Das Gut wandert in kleinen Würfen vorwärts. Motorische Unwuchten oder elektromagnetische Antriebe stellen die Amplitude ein. Bauart und Wartungsbedarf hängen von Antrieb, Gut und Betriebsweise ab. Typische Stellung ist als Puffer und Dosierer vor Brecher, Sieb, Förderer oder Packer sowie am Siloaustrag.

Einsatz der Maschine

Beschickung von Brecher, Sieb und Förderer, Siloaustrag, Dosierung und Abpackung – in Bergbau, Gesteinskörnung, Lebensmittel, Chemie und Dünger.

Vorteile

Einstellbare Amplitude

Wenige bewegte Teile

Puffer und Dosierung in einer Rinne

Motor- oder Magnetantrieb

Technische Daten

Kapazität

Auf Anfrage

Rinnenbreite

Auf Anfrage

Rinnenlänge

Auf Anfrage

Antriebsleistung

Auf Anfrage

Optionen

  • Motor- oder elektromagnetischer Antrieb
  • Verschleißauskleidung der Rinne
  • Geschlossene Rinne gegen Staub
  • Frequenzregelung

Branchen

  • Bergbau & Gesteinskörnung
  • Lebensmittel
  • Chemie
  • Dünger

Werkstoffoptionen

  • Gebrochenes Gestein und Sand
  • Lebensmittel- und Chemikalienpulver
  • Düngergranulat

Häufige Fragen zur Auslegung

Welche Daten werden für einen Vibrationsförderer benötigt?

Benötigt werden Schüttgut, Kornband, Schüttdichte, Feuchte, Temperatur, gewünschter Massenstrom, Aufgabeart, Pufferbedarf, Einbaulänge und Betriebsstunden. Abrasivität und Staubverhalten bestimmen zusätzlich Rinnenwerkstoff, Auskleidung und Einhausung.

Kann ein Vibrationsförderer exakt dosieren?

Er kann einen einstellbaren, gleichmäßigen Materialstrom erzeugen. Die erreichbare Dosiergenauigkeit hängt jedoch von Fließverhalten, Füllstand, Antrieb, Regelung und Kalibrierung ab. Verbindliche Toleranzen werden mit dem realen Produkt projektspezifisch festgelegt.

Wann wird ein Motor- und wann ein Magnetantrieb gewählt?

Die Wahl richtet sich nach Förderleistung, Regelbereich, Rinnenmasse, Taktbetrieb und Prozessschnittstelle. Elektromagnetische Antriebe eignen sich häufig für fein regelbare kleinere Aufgaben; motorische Unwuchten werden oft bei robusten kontinuierlichen Aufgaben geprüft.

Verwandte Maschinen

Angaben für eine belastbare technische Auslegung

Je vollständiger die Prozessdaten, desto gezielter können Maschine, Optionen und Lieferumfang geprüft werden.

  • Aufgabegut oder Werkstück und gewünschtes Prozessergebnis
  • Ausgangszustand, Zielqualität sowie gewünschte Kapazität oder Taktzeit
  • Betriebsbedingungen wie Feuchte, Temperatur, Abrasivität oder Hygieneanforderung
  • Verfügbarer Einbauraum und mechanische, elektrische oder verfahrenstechnische Schnittstellen
  • Gewünschter Lieferumfang und benötigte technische Dokumentation

Maschine für Ihren Prozess auslegen lassen

Nennen Sie Aufgabegut, Aufgabe- und Zielkörnung, gewünschte Kapazität und Betriebszeit. Wir prüfen die passende Ausführung technisch.