
Dosier- & Zuführtechnik
Zellenradschleuse
Die Zellenradschleuse dosiert Pulver und Granulat mit einem geflügelten Rotor und dichtet gleichzeitig Druckdifferenzen ab. Konstante Drehzahl liefert eine wiederholbare Fördermenge.
Richtpreis ab 3.200 € EUR netto · Projektumfang gemäß Angebot
Preis, Lieferung und Montage kurz abstimmen
Arbeitsprinzip
Ein Rotor mit Zellen dreht sich in einem präzise gefertigten Gehäuse. Jede Zelle nimmt Gut auf und gibt es auf der Gegenseite ab. Die Dichtspalte begrenzen Falschluft zwischen Silo, Filter oder pneumatischer Leitung. Edelstahl und leicht zu reinigende Gehäuse eignen sich für Lebensmittel und Chemie.
Einsatz der Maschine
Austrag aus Zyklon und Jet-Filter, Silobeschickung, Druckabschluss in der pneumatischen Förderung und Pulverdosierung – in Zement, Lebensmittel, Chemie und Mineralstoffen.
Vorteile
Druckabschluss und Dosierung in einem Gerät
Konstante Drehzahl, wiederholbare Menge
Edelstahl für Lebensmittel und Chemie
Leicht zu reinigendes Gehäuse
Technische Daten
Durchsatz
Auf Anfrage
Rotordurchmesser
Auf Anfrage
Motorleistung
Auf Anfrage
Differenzdruck
Auf Anfrage
Optionen
- Edelstahlausführung
- Verschleißfeste Rotor- und Gehäusewerkstoffe
- Frequenzgeregelter Antrieb
- Schnellreinigungsgehäuse
Branchen
- Zement
- Lebensmittel
- Chemie
- Mineralstoffe
Werkstoffoptionen
- Zement und Mineralpulver
- Lebensmittelpulver
- Chemikalienpulver
Häufige Fragen zur Auslegung
Wie funktioniert eine Zellenradschleuse?
Ein Rotor mit mehreren Zellen dreht sich in einem passgenauen Gehäuse. Die Zellen nehmen Pulver oder Granulat am Einlauf auf, transportieren es zur Auslaufseite und geben es dort ab. Die Spalte zwischen Rotor und Gehäuse begrenzen zugleich den Luftaustausch zwischen den angeschlossenen Anlagenteilen.
Dosierung oder Druckabschluss: Was muss unterschieden werden?
Eine konstante Rotordrehzahl unterstützt eine wiederholbare Materialaufgabe, bestimmt die Fördermenge aber nicht allein. Schüttdichte, Füllgrad, Partikelgröße, Fließverhalten, Druckverhältnisse und Leckluft müssen gemeinsam betrachtet werden. Für präzise Dosieraufgaben kann zusätzliche Wäge- oder Regeltechnik erforderlich sein.
Welche Angaben benötigen wir für die Auslegung?
Benötigt werden Material, Schüttdichte, Partikelgröße, Feuchte, Temperatur, gewünschter Durchsatz, Betriebszeit sowie der Druck auf Einlauf- und Auslaufseite. Bitte ergänzen Sie Anforderungen an Werkstoffe, Verschleißschutz, Reinigung und vorhandene Anschlussmaße.
Wann muss ein anderes Austrags- oder Dosierprinzip geprüft werden?
Bei stark klebrigen, faserigen, sehr abrasiven oder bruchempfindlichen Produkten sowie bei großen Fremdkörpern kann eine Standardausführung ungeeignet sein. Auch besondere Druck-, Hygiene- oder Genauigkeitsanforderungen verlangen eine projektspezifische Prüfung. Ohne Material- und Druckdaten sollte keine Baugröße festgelegt werden.
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Angaben für eine belastbare technische Auslegung
Je vollständiger die Prozessdaten, desto gezielter können Maschine, Optionen und Lieferumfang geprüft werden.
- Aufgabegut oder Werkstück und gewünschtes Prozessergebnis
- Ausgangszustand, Zielqualität sowie gewünschte Kapazität oder Taktzeit
- Betriebsbedingungen wie Feuchte, Temperatur, Abrasivität oder Hygieneanforderung
- Verfügbarer Einbauraum und mechanische, elektrische oder verfahrenstechnische Schnittstellen
- Gewünschter Lieferumfang und benötigte technische Dokumentation
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Nennen Sie Aufgabegut, Aufgabe- und Zielkörnung, gewünschte Kapazität und Betriebszeit. Wir prüfen die passende Ausführung technisch.



